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„Dresden Nanormous“ in Boston erfolgreich

Auch in diesem Jahr waren die internationalen Masterkursstudenten des Biotechnologischen Zentrums der TU Dresden (BIOTEC) beim Wissenschaftswettbewerb BIOMOD der Universität Harvard (USA) erfolgreich: Als bestes Projekt wurde ihre gemeinsame Forschungsarbeit über Nano-Kapseln mit Gold für das Projekt ausgezeichnet. Ebenso erhielten sie den ersten Preis für das beste Video und den dritten Preis für das beste Wiki. Damit erreichte das Team „Dresden Nanormous“ einen hervorragenden 2. Platz in der Gesamtwertung und musste unter 29 Bewerbern nur den Münchnern den Vortritt lassen.

Die „Dresden Nanormous“ - der Name verbindet „Nano“ und „enorm“ - sind elf internationale Studenten der Masterkurse „Molecular Bioengineering“ und „Nanobiophysics“ am BIOTEC. Sie haben sich in ihrem Projekt die japanische Faltkunst Origami zum Vorbild genommen und bringen Polymere mit speziell programmierten Gen-Code-Ketten zusammen. Diese verbinden sich in Wasser zu Kunststoff-Kugeln mit 200 Nanometern Durchmesser. Durch Faltung und Anlagerung von anderen Helix-Molekülen entstehen daraus Kapseln, die sich mit eingeschlossenen Enzymen oder anderen Wirkstoffen gezielt an kranke Zellen anheften können. Mit derart intelligenten Suchsystemen könnte es in Zukunft möglich sein, Krebszellen zu vernichten, ohne gesunde Zellen zu schädigen.“

Bereits im vergangenen Jahr hatte das Dresdner Team „Dresden Nanosaurs“ beim BIOMOD-Wettbewerb eine Goldmedaille gewonnen. 

Weitere Informationen:

http://biomod.net/winners

http://openwetware.org/wiki/Biomod/2013/Dresden

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