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Von Bienen und Menschen

Interdisziplinäres Bienensymposium am Center for Molecular Bioengineering (B CUBE) der TU Dresden mit anschließender Abendveranstaltung im Deutschen Hygiene-Museum Dresden

Am 10. Oktober 2019 bietet das interdisziplinäre Symposium „On Bees and Humans – A Love Affair between Nature and Culture” ein Forum für vielfältige Perspektiven zum Thema „Biene“ und ermöglicht einen offenen Austausch unter den Teilnehmern. Ziel ist es, die aktuelle wissenschaftliche und akademische Forschung zusammenzuführen und in den Dialog über das breit gefächerte Verständnis von Bienen zu treten.

Eigentlich hat die Bienenforschung immer schon über systematische und disziplinäre Grenzen hinweg gearbeitet. Doch die fortschreitende Spezialisierung der modernen Wissenschaft birgt abgesehen von neuen Erkenntnissen auch etliche Kommunikationshürden. Dies erweckt nicht nur den Eindruck, dass jeder Diskurs über Bienen eine eigene Sprache hat, sondern dass jede Fachrichtung ein eigenes Konzept und Modell von Bienen hervorbringt. Das Zusammenführen dieser verschiedenen Perspektiven der Bienenforschung und die Betonung ihrer gesellschaftlichen Relevanz sollen im Fokus der interdisziplinären Veranstaltung stehen.

Organisiert wird das Symposium fachübergreifend von den beiden Open Topic Postdocs Dr. Anja Buttstedt (B CUBE) und Dr. Solvejg Nitzke (Institut für Germanistik). Universitäres Publikum aus allen Bereichen ist von 9.30 Uhr bis 17 Uhr zum Symposium in englischer Sprache ans B CUBE in Dresden-Johannstadt eingeladen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Es wird jedoch um eine Anmeldung bis zum 4. Oktober 2019 gebeten: beesymposiummailbox.tu-dresdende.

Neben dem Tagesprogramm steht auch die Abendveranstaltung im Zeichen der Biene und soll den Mythos des effizienten Bienenstaats und der fleißigen Biene aus natur- und kulturwissenschaftlicher Perspektive beleuchten und provokativ in Frage stellen. Die öffentliche Veranstaltung findet in deutscher Sprache statt und richtet sich neben Wissenschaftlern auch an die breite Öffentlichkeit. Über „Die dunkle Seite des Bienenstaats – Schwarmintelligenz und Staatenbildung“ sprechen von 19 Uhr bis 21 Uhr Prof. Dr. Christian Pirk (Universität Pretoria/Südafrika) und Prof. Dr. Niels Werber (Universität Siegen) im Deutschen Hygiene-Museum Dresden.

Arbeiterinnen, die Pollen und Honig auf einer Wabe lagern. © Anja Buttstedt

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