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Lange Nacht der Wissenschaften

B CUBE zeigt interessante Wissenschaftsphänomene

Wissenschaftler des B CUBE - Center for Molecular Bioengineering an der TU Dresden präsentieren zur Langen Nacht der Wissenschaften am 10. Juni 2016 interessante Wissenschaftsphänomene. Besuchen Sie unsere Stände im Gebäude des Zentrums für Regenerative Therapien Dresden (CRTD). 

  • Datum und Zeit: 10. Juni 2016, 18:00 bis 01.00 Uhr
  • Ort: DFG-Forschungszentrum für Regenerative Therapien Dresden, Fetscherstraße 105, 01307 Dresden

Station 1. Molekulare Maschinen unter dem Mikroskop

Enzyme verarbeiten in unseren Zellen Informationen und erledigen viele andere Aufgaben. Wir sind daran interessiert, diesen Enzymen bei der Arbeit zuzusehen. Enzyme sind allerdings viel winziger als das, was man mit einem normalen Mikroskop sehen kann. Um trotzdem im Nanometerbereich an Enzymen zu forschen, entwickeln wir Fluoreszenzmikroskope, die eine Abstandsmessung ermöglichen: FRET-Mikroskopie! Dazu werden fluoreszente Farbstoffe genutzt. Sie können sich das nicht vorstellen? Wir können das erklären! Und haben auch ein winziges Model zum Testen und Spielen! Weiterhin werden wir die Faszination an der Mikroskopie mit einfachen selbstgebastelten Mikroskopen für Smartphones aufzeigen. (Arbeitsgruppe Schlierf)

Station 2. Was sind Kieselalgen?

Algen werden von uns oft nur als lästige Algenblüte am Strand  oder glitschige Schicht auf Steinen wahrgenommen, sie sind aber eine der ökologisch wichtigsten Organismen auf unserem Planeten. Durch Photosynthese binden sie enorme Mengen an CO2 und wandeln es in organisches Material um, welches die Nahrungsgrundlage für das Leben im Meer darstellt. Kieselalgen sind ein Hauptbestandteil des Phytoplanktons und produzieren Zellwände, die aus Glas (SiO2) bestehen und faszinierende Muster aufweisen, die aus extrem kleinen Strukturelementen aufgebaut sind (Nanostrukturen). Im Mikroskop können Sie eine Auswahl wunderschöner Kieselalgenarten aus aller Welt (einschl. Dresden) bestaunen und werden viel Interessantes über die Rolle von Kieselalgen in Natur und Technologie erfahren.(Arbeitsgruppe Kröger)

Station 3. Biologische Strukturen in 3D drucken – Minimierung von Tierversuchen?

Der 3D-Druck erfährt in den letzten Jahren in den Ingenieurwissenschaften über die Kunst bis hin zur Medizin eine rasant zunehmende Bedeutung. Das 3D-Bioprinting von organähnlichen Strukturen kann die Notwendigkeit von Tierversuchen minimieren und die Entwicklungen in der regenerativen Medizin und dem Medikamentendesign beschleunigen. Eine Forschergruppe des B CUBE hat ein Hydrogel entwickelt, welches das 3D-Zellwachstum unterstützt und für den 3D-Druck von biologischen Strukturen sehr gut geeignet ist. Wir präsentieren Ihnen diese neue Technologie und stellen Ihnen den 3D-Bioprinter und das Hydrogel vor. Gern können sie sich ein 3D-gedrucktes Leberläppchen mitnehmen. (Arbeitsgruppe Zhang)

Programm des B CUBE, BIOTEC und CRTD

Weiterführende Informationen zur Langen Nacht der Wissenschaften finden Sie hier.

 

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