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Lange Nacht der Wissenschaften

B CUBE zeigt interessante Wissenschaftsphänomene

Wissenschaftler des B CUBE - Center for Molecular Bioengineering an der TU Dresden präsentieren zur Langen Nacht der Wissenschaften am 4. Juli 2014 interessante Wissenschaftsphänomene. Besuchen Sie unsere Stände im Gebäude des Zentrums für Regenerative Therapien Dresden (CRTD).

  • Datum und Zeit: 4. Juli 2014, 18:00 bis 01.00 Uhr
  • Ort: DFG-Forschungszentrum für Regenerative Therapien Dresden, Fetscherstraße 105, 01307 Dresden

Station 1. Festgehalten und bewegt: Aufbau und Versuch mit einer optischen Pinzette

Die optische Pinzette ist ein Instrument, um Dinge zu greifen und festzuhalten, Dinge wie kleinste Kügelchen, die nur wenige Mikrometer groß sind - also wenige tausendstel Millimeter - und mit deren Hilfe au fde Nanoskala Bewegungen, Kräfte und das Zusammenwirken von Proteinen und kleinen molekularen Motoren gemessen werden können. Bei dieser Art von Pinzette kommt ein fokussierter Laser zum Einsatz, der die Kügelchen greift, im Fokus festhält oder gezielt bewegt. Probieren Sie es selber!

Fangen Sie Kügelchen und steuern Sie diese mit Hilfe einer optischen Pinzette durch ein winziges Labyrinth. Um Abstände im Nanometerbereich in lebenden Systemen zu messen, kann man nicht einfach ein kleines Lineal nehmen. Ein Nanometer (nm) ist ein Milliardstel Meter! Außerdem kann man dieses System nur mit einem Lichtmikroskop unbeschadet anschauen. Und unter einem Lichtmikroskop ist ein Nanometer nicht mehr zu sehen. Deshalb weichen Wissenschaftler auf eine andere, indirekte Abstandsmessung aus: FRET! Dazu werden fluoreszente Farbstoffe genutzt.

Sie können sich das nicht vorstellen? Wir können das erklären! Und haben auch ein Model - etwas größer als ein paar Nanometer - zum Testen und Spielen!

Station 2. Was sind Algen?

Algen werden von uns oft nur als lästige Algenblüte am Strand oder glitschige Schicht auf Steinen wahrgenommen, sie sind aber eine der ökologisch wichtigsten Organismen auf unserem Planeten. Durch Photosynthese binden sie enorme Mengen an CO2 und wandeln es in organisches Material um, welches die Nahrungsgrundlage für das Leben im Meer darstellt. Im Mikroskop können Sie eine Auswahl wunderschöner Algenarten aus aller Welt bestaunen - einschließlich Algen aus Dresden, und werden viel Interessantes über die Rolle von Algen in Natur und Technologie erfahren.

 Station 3. 2 Komponenten = 1 Mikrotransporter - Anwendungen von Biomaterialien

Mikrotransporter haben viele Anwendungen in der Biotechnologie, zum Beispiel Proteinexpression, Medikamentenabgabe und Zellkultur. Aus welchen Materialien bestehen Mikrotransporter, und wie können sie hergestellt werden? Eine Forschergruppe des ZIK B CUBE hat ein nicht-kovalentes Hydrogel entwickelt, welches das dreidimensionale Zellwachstum unterstützt und an verschiedenste Anforderungen angepasst werden kann. Wir zeigen, wie aus zwei Komponenten ein kleiner Transporter für Zellen oder Medikamente entsteht. Probieren Sie es selbst aus ! 

 Weiterführende Informationen zur Langen Nacht der Wissenschaften finden Sie hier.

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